Juqed

Erst die Kinder, dann die Party.

Am Nachmittag tanzen die Kleinen mit, später sind die Erwachsenen unter sich. Ein Schalter hält bis dahin alles fern, was Apple als explizit kennzeichnet — und wenn du eine Uhrzeit einträgst, hebt er die Sperre von selbst wieder auf.

Was er tut

Ein Schalter, ein Feld.

Ist der Schalter an, bekommen deine Gäste und der Auto-DJ keine Songs mehr, die Apple als explizit kennzeichnet. Daneben steht genau ein Feld: die Uhrzeit, bis zu der die Sperre gilt. Bleibt es leer, gilt sie für das ganze Event.

Die Uhrzeit meint immer das nächste Mal, dass die Uhr sie zeigt. Trägst du um 23 Uhr „01:00“ ein, ist morgen früh gemeint, nicht vor 22 Stunden. Ist die Zeit erreicht, steht der Schalter wieder auf aus — ohne dass du daran denken musst.

Der Abschnitt „Explizite Inhalte“ auf der Eventseite von Juqed Web: der Schalter „Explizite Songs sperren“ ist an, im Feld „Bis“ steht 21:30, darunter der Hinweis „Gesperrt bis 21:30 Uhr“
Was deine Gäste sehen

Die Clean-Fassung bleibt stehen.

Explizite Fassungen tauchen in der Suche deiner Gäste gar nicht erst auf. Von vielen Songs gibt es eine entschärfte Fassung daneben, und die bleibt wählbar — wer sich seinen Song wünscht, bekommt ihn also meistens trotzdem.

Damit niemand rätselt, warum ein Treffer fehlt, steht über der Liste ein kurzer Satz: wie viele Titel ausgeblendet sind und warum. Wer es über einen Umweg dennoch versucht, dem sagt die Seite freundlich, dass explizite Songs gerade gesperrt sind.

Schaltest du den Filter mitten im Event ein, fliegen explizite Wünsche, die schon in der Playlist stehen, gleich mit heraus. Nur der Song, der gerade läuft, darf zu Ende spielen.

Die Gästeseite von Juqed Go auf dem Handy: Suche nach „lose yourself eminem“, darüber der Hinweis „5 Titel ausgeblendet – explizite Inhalte sind gerade gesperrt“, darunter die verbleibenden Treffer mit Cover und Plus-Knopf
Warum es ihn gibt

Weil viele Feiern zwei Hälften haben.

Der runde Geburtstag, die Hochzeit, das Sommerfest im Verein: Anfangs sind Kinder dabei, später nicht mehr. Ohne Filter hast du die Wahl zwischen Mitbestimmung und Aufpassen — und wer am Handy jeden Wunsch prüft, ist nicht mehr Gastgeber, sondern Türsteher.

Eine dauerhafte Sperre wäre die halbe Lösung. Die Uhrzeit macht daraus die ganze: Du stellst einmal ein, wann die Kinder gehen, und musst um diese Zeit an nichts mehr denken.

Was er nicht kann

Apple entscheidet, nicht Juqed.

  • Die Kennzeichnung stammt von Apple — jeder Song im Katalog trägt eine Altersangabe oder keine. Juqed liest sie und sperrt danach; eine eigene Einschätzung des Textes gibt es nicht.
  • Sie ist nicht lückenlos — manche Titel mit derbem Text tragen keine Kennzeichnung und gehen deshalb durch. Was dir auffällt, setzt du zusätzlich auf die Sperrliste: ein Interpret, ein Titel oder ein Stichwort genügt.
  • Du selbst darfst alles — in deiner eigenen Suche siehst du explizite Songs mit einem kleinen „E“ und kannst sie bewusst hinzufügen. Gesperrt wird für Gäste und Auto-DJ, nicht für dich.
  • Eigene Musik bleibt außen vor — Dateien aus eigenen Ordnern in Juqed Web tragen keine verlässliche Altersangabe. Für sie gilt der Filter nicht.
Wo du ihn findest

„Explizite Inhalte“, in beiden Fassungen.

In Juqed Go* steht der Abschnitt in den Einstellungen, direkt über der Sperrliste. Die Uhrzeit stellst du dort mit dem gewohnten Rad ein, ein Tipp auf das Kreuz daneben macht wieder „ganzes Event“ daraus.

In Juqed Web steht derselbe Abschnitt auf der Eventseite. Das Fragezeichen neben der Überschrift erklärt in beiden Fassungen, woher die Kennzeichnung kommt.

Der Filter hängt an keiner Bezahlstufe — er ist in jedem Event dabei, auch in der Gratis-Stufe von Juqed Web.

* Für Juqed Go erst mit einem App-Update im November verfügbar.

Die Einstellungen von Juqed Go auf dem iPhone: im Abschnitt „Explizite Inhalte“ ist der Schalter „Explizite Songs sperren“ an, in der Zeile „Bis“ steht 21:30, darunter „Gesperrt bis 21:30 Uhr“
Häufige Fragen

Was zum Filter gefragt wird.

Woher weiß Juqed, ob ein Song explizit ist?

Von Apple. Jeder Song im Apple-Music-Katalog trägt eine Altersangabe oder keine, und Juqed sperrt, was als explizit gekennzeichnet ist. Eine eigene Prüfung des Textes gibt es nicht.

Ein Song mit derbem Text kam trotzdem durch. Warum?

Weil Apple ihn nicht gekennzeichnet hat. Die Kennzeichnung ist nicht lückenlos. Setz den Titel oder den Interpreten zusätzlich auf die Sperrliste, dann taucht er bei deinen Gästen nicht mehr auf.

Was passiert zur eingestellten Uhrzeit?

Die Sperre endet von selbst, und explizite Songs sind ab dann wieder wählbar. Was vorher aus der Playlist geflogen ist, kommt nicht zurück — wer es hören will, wünscht es sich neu.

Was passiert mit Wünschen, die schon in der Playlist stehen?

Schaltest du den Filter ein, fliegen explizite Wünsche von Gästen und vom Auto-DJ heraus. Der laufende Song spielt zu Ende, und was du selbst hinzugefügt hast, bleibt stehen.

Kann ich selbst noch explizite Songs spielen?

Ja. In deiner Suche stehen sie mit einem „E“, und du kannst sie bewusst hinzufügen. Die Sperre gilt für Gäste und den Auto-DJ.

Gilt der Filter für meine eigene Musik?

Nein. Dateien aus eigenen Ordnern in Juqed Web tragen keine verlässliche Altersangabe, deshalb bleiben sie außen vor.

Kostet der Filter etwas?

Nein. Er gehört zu keiner Bezahlstufe und steht in jedem Event zur Verfügung.

In jeder Stufe dabei

Feiern mit Kindern, ohne Aufpasser.

Schalter an, Uhrzeit rein, fertig. Juqed Web probierst du kostenlos im Browser aus, Juqed Go gibt es für iPhone und iPad.

Ein Schalter, ein Feld Endet von selbst Für Gäste und Auto-DJ