Songwünsche aus deinen eigenen Dateien.
Gib Ordner von deinem Rechner frei, und deine Gäste wünschen sich Songs daraus — auch die Musik, die es nirgends zu streamen gibt: der Mitschnitt vom Konzert damals, die Band aus dem Nachbarort, der Remix von 2004.
Genau die Lieder, bei denen der Raum stehenbleibt.
Streaming hat fast alles. Fast. Was fehlt, ist selten Massenware und fast immer das, woran etwas hängt: das Lied vom Hochzeitsvideo, die Aufnahme aus dem Proberaum, das Album, das nie wieder aufgelegt wurde, die Nummer, die es nur auf einer CD von einem Stand auf dem Dorffest gibt.
Auf einer Feier sind das nicht die Titel, die nebenbei laufen. Es sind die, bei denen jemand aufsieht und fragt: Wo hast du das denn her? Bisher hätte darauf niemand kommen können — es stand ja in keiner Suche.
Ausprobieren kostet nichts und verlangt keine Zahlungsdaten — eine E-Mail-Adresse und ein sechsstelliger Code genügen.
Ordner aussuchen. Kurz warten. Fertig.
Du zeigst Juqed, wo deine Musik liegt, und gehst einen Kaffee holen. Danach steht die Sammlung deinen Gästen zur Auswahl.
Für sie ändert sich nichts: Sie tippen einen Titel ein, bekommen eine Liste, wünschen sich etwas. Ob der Treffer von Apple Music kommt oder von deiner Festplatte, steht nirgends — und das ist der Punkt.
Deine Musik bleibt deine Musik.
Die Dateien verlassen deinen Rechner nicht. Nichts wird hochgeladen. Gespielt wird direkt aus dem Browser, in dem du die Ordner ausgewählt hast — die Musik geht denselben kurzen Weg wie bei jedem anderen Abspielprogramm auf deinem Schreibtisch.
Zu uns kommen sechs Angaben je Titel, damit die Suche deiner Gäste etwas findet: Titel, Interpret, Album, Genre, Jahr und Länge. Sonst nichts — keine Titelbilder, kein Pfad zu deinen Ordnern. Trägt eine Datei keine Angaben, nehmen wir stattdessen ihren Dateinamen und den Namen des Ordners, in dem sie liegt.
Und auch das ist geliehen: Es gehört zu der einen Veranstaltung und wird mit ihr gelöscht.
Dazu, nicht anstelle.
Beide Quellen laufen gleichzeitig und stehen in einer einzigen Suchliste. Der ganze Apple-Music-Katalog bleibt also da, wo er war — deine Sammlung kommt daneben.
Auch der Auto-DJ greift in beides, wenn die Wünsche ausgehen. Er merkt sich, aus welchen Ecken deiner Sammlung der Abend bisher lief, und legt in dieselbe Richtung nach. Soll er die Finger davon lassen, schaltest du ihn mit einem Schalter ab: Dann laufen deine Dateien nur, wenn ein Gast sie sich ausdrücklich wünscht.
In Juqed Web, auf der Eventseite.
Der Abschnitt heißt „Eigene Musik“ und sitzt bei den Quellen des Events — in Juqed Web. Ein Klick auf „Ordner hinzufügen“, der Browser fragt einmal um Erlaubnis, und der Rest läuft von allein.
Dafür brauchst du Chrome, Edge oder einen anderen Chromium-Browser.
Was zur eigenen Musik gefragt wird.
Welche Dateien kann ich benutzen?
MP3, M4A und AAC, dazu FLAC, OGG, Opus und WAV. Was dein Browser nicht abspielen kann — WMA zum Beispiel —, wird beim Einlesen übersprungen und dir gezählt, damit du weißt, warum die Zahl kleiner ist als die Zahl deiner Dateien.
Warum geht das nur in Chrome oder Edge?
Weil nur Chromium-Browser einen einmal freigegebenen Ordner nach einem Neuladen der Seite wieder öffnen können. In Safari und Firefox müsstest du ihn jedes Mal neu auswählen — und lädt die Seite mitten im Event neu, stünde die Anlage still.
Merken meine Gäste, woher ein Titel kommt?
Nein. Beide Quellen stehen in einer Liste, und an einem Treffer ist nicht zu sehen, ob er von Apple Music kommt oder von deiner Festplatte. Denselben Song aus beiden Quellen zeigen wir einmal, nicht zweimal.
Was passiert mit meinem Katalog nach dem Event?
Er wird zusammen mit der Veranstaltung gelöscht. Für die nächste Feier wählst du die Ordner neu aus. Deine Dateien auf der Festplatte sind davon nie betroffen.
Kann ich den Player auf einem anderen Rechner öffnen?
Den Katalog siehst du dort, abspielen lässt er sich nicht — deine Dateien liegen ja auf dem anderen Rechner, und Juqed sagt das auch. Entweder du öffnest den Player wieder dort, wo du eingelesen hast, oder du liest die Ordner auf dem neuen Rechner ebenfalls ein; die Wünsche deiner Gäste bleiben dabei erhalten.
Wie viel passt in einen Katalog?
Wie viele Titel du einlesen kannst, hängt von deiner Stufe ab. Die Zahl steht in Juqed Web, bevor du den ersten Ordner auswählst.
Deine Sammlung, eure Playlist.
Adresse aufrufen, mit deiner E-Mail-Adresse anmelden, Ordner freigeben — fertig. Für den Test brauchst du keine Zahlungsdaten und kein Streaming-Abo.